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Luchs

Luchs

Der Luchs lebt als Einzelgänger, der vor allem in der Dämmerung und nachts jagt. Die Jagd erfolgt normalerweise durch Ansitzen auf die Beute. Nach typischer Katzenart durch Anschleichen mit abschließendem Anspringen erlegt der Luchs kleinere Tiere. Unser Luchsgehege ist besonders großzügig ausgefallen, so dass diese Samtpfotler auch längere Sprints durchführen können. Bei der Fütterung kommt dieses natürliche Verhalten voll zur Geltung und Sie werden erstaunt sein, wie lautlos sich ein solches Tier bewegen kann.

 

  • Vorkommen

    Früher waren Luchse in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch. Um 1850 wurden die letzten Luchse in Deutschland erlegt. Um 1950 wanderten einzelne Luchse aus Tschechien wieder in den Bayerischen Wald ein, ab 1980 wurden in Deutschland vereinzelt wieder Luchse ausgewildert. Weitere Luchsvorkommen gibt es inzwischen im Harz, in der Eifel und im Pfälzer Wald.
  • Lebensraum

    Luchse bevorzugen große, zusammenhängende Waldgebiete mit wechselnden kleinräumigen Strukturen wie Lichtungen, felsigen Bereichen und Waldrandbereichen.
  • Körperbau

    Kopf-Rumpf-Länge: 80–120 cm
    Schulterhöhe: 60–75 cm
    Gewicht: Männchen 20–25 kg, Weibchen 15–20 kg

    Das Fell des Luchses ist grau bis rötlich-braun und oft dunkel gefleckt. Die Fleckung ist individuell sehr verschieden und kann auch weitgehend fehlen. Auffallend sind die Pinselohren und der ausgeprägte Backenbart. Männchen sind etwas größer als Weibchen.

  • Nahrung

    Die bevorzugte Beute der Luchse ist das Reh. Er erbeutet aber auch alle in seinem Lebensraum vorkommenden kleineren Säugetiere, Vögel und Jungtiere von größeren Säugetieren wie Wildschweinen und Rotwild.
  • Lebensweise

    Luchse sind Einzelgänger, die nur während der Paarungszeit zusammenkommen. Sie sind Ansitzjäger und jagen meist in der Dämmerung und nachts. Beutetiere werden nur sehr kurz verfolgt. Die einzelnen Reviere sind sehr groß und können 100 bis 300 km² umfassen.
  • Feinde

    Erwachsene Luchse haben kaum natürliche Feinde, Jungtiere werden wo vorkommend von Wölfen, Bären und Vielfraßen geschlagen. Die größte Gefährdung bei uns ist der Straßenverkehr.
  • Fortpflanzung

    Nach der Paarungszeit im Februar/März bringt die Luchsin in einer Höhle 2 bis 5 Junge zur Welt. Das Männchen beteiligt sich nicht an der Jungenaufzucht. Die Jungtiere bleiben bis zum nächsten Frühjahr bei ihrer Mutter.

 

Bär

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