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Europäische Sumpfschildkröte

Schildkröte

Die Europäische Sumpfschildkröte ist eine kleine bis mittelgroße, fleischfressende und überwiegend im Wasser lebende Schildkröte, die als einzige Schildkrötenart in Mitteleuropa natürlich vorkommt. Unsere Schildkröten sind bis zu 15 cm groß und haben max. ein Geweicht von 500 gr.  Die wenigen frei lebenden Populationen, die es in Deutschland noch gibt, finden sich überwiegend in Ostdeutschland oder eben wie bei uns in geschützten Bereichen. Sie ernähren sich vor allem von Insektenlarven, Schnecken, Krebstieren, anderen wirbellosen Tieren, aber auch von Kaulquappen und toten Fischen, bzw. Aas. Die Jungtiere schlüpfen im Spätsommer nach etwa 80 bis 120 Tagen.

 

  • Vorkommen

    Mittel- und Südeuropa, Nordwestafrika und Kleinasien. Es gibt insgesamt 14 Unterarten.Bis vor zwei Jahrhunderten in Deutschland bis zum Rheinland zu Hause. Vor allem durch Zerstörung ihres Lebensraumes auf wenige Restbestände in Ostdeutschland zurückgedrängt.
  • Lebensraum

    Stille oder langsam fließende Gewässer mit dichtem Uferbewuchs. Stark verkrautete und nährstoffreiche Gewässer, mit schlammigem Grund, werden bevorzugt.
  • Größe/ Gewicht/ Körperbau

    Rückenpanzerlänge: 120–250 mm
    Gewicht: 400-1200 g.

    Rückenpanzer meist dunkelbraun bis schwarz. Bauchpanzer von einheitlich gelb, über gepunktet, bis schwarz. Die Gliedmaßen und der Hals sind meist schwarz mit gelber Zeichnung. Die Weibchen werden deutlich größer als die Männchen.


  • Nahrung

    Insektenlarven, Schnecken, Kaulquappen, tote Fische, aber auch Wasserpflanzen.
  • Lebensweise

    Sumpfschildkröten sind wechselwarme Tiere und daher sehr wärmeliebend. Sie brauchen ausgedehnte Sonnen­bäder auf Steinen oder Baumstämmen, die aus dem Wasser ragen. Sie sind jedoch äußerst scheu und tauchen bei der geringsten Störung unter. Die Schildkröten können bis zu 100 Jahre alt werden.
  • Feinde

    Ausgewachsene Schildkröten haben kaum tierische Feinde. Wildschweine, Dachse und Füchse graben die Eigelege aus. Krähen, Fischreiher, Hechte und Welse bedrohen die jungen Schildkröten.
  • Fortpflanzung

    Die Paarungszeit ist im April/Mai. Zumeist im Juni legen die Weibchen 10 bis 15 Eier an trockenen, warmen Stellen ab. Die Jungtiere schlüpfen nach 80 bis 100 Tagen. Die Geschlechtsreife erreichen sie nach 8 bis 10 Jahren.

 

Biber


Biber


Den Biber gibt es nur in zwei Arten: den Europäischen und den Kanadischen. Der Europäische Biber, auch Eurasischer Biber genannt, ist das größte Nagetier Europas. Ausgewachsene Europäische Biber wiegen zwischen 17 und 30 kg und haben eine Rumpf-Länge von ca. 80 bis 100 cm sowie eine Schwanzlänge (Kelle) von 30 bis 35 cm. Er hat vergrößerte und ständig wachsende Schneidezähne, mit denen er das Holz nagt. Die vier Nagezähne wachsen nach.
Bei uns ist der Biber zwischenzeitlich wieder heimisch und ernährt sich als reiner Pflanzenfresser von jungen Trieben und Blättern von Weichhölzern sowie Gräsern und krautartigen Pflanzen. Seine Baue besitzen stets unter der Wasseroberfläche liegende Eingänge und bestehen aus mehreren Röhren. Biber sind monogam, d.h. sie gehen eine lebenslange 'Ehe' ein.

 

  • Vorkommen

    Biber waren früher fast überall in Europa und Asien verbreitet. Zwischenzeitlich fast ausgerottet sind die Biber wieder in vielen Flüssen und Bächen Deutschlands vertreten.
  • Lebensraum

    Der Lebensraum des Bibers sind fließende und stehende Gewässer und deren Uferbereiche. Voraussetzung sind ausreichend vorhandene Gehölze.
  • Größe/ Gewicht/ Körperbau

    Kopf-Rumpf-Länge: 80–100 cm
    Gewicht: 17-30 kg.

    Die Weibchen werden schwerer als die Männchen. Das Fell der Biber ist meist einfarbig braun und sehr dicht.




  • Nahrung

    Biber ernähren sich rein pflanzlich. Sie fressen Rinde, Blätter und Zweige vieler verschiedener Gehölzarten, aber auch Wasserpflanzen, Kräuter, Gras und Fallobst. Landwirtschaftliche Nutzpflanzen wie Mais, Getreide und Rüben werden ebenfalls gefressen.
  • Lebensweise

    Biber sind gute Schwimmer und Taucher, an Land jedoch etwas unbeholfen. Sie können bis zu 15 min unter Wasserbleiben. In ihrem Revier legen sie mehrere Baue an. Das können reine Erdbaue in der Uferböschung oder aus Zweigen und Ästen gebaute Biberburgen sein. Die Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt bis zu 15 Jahre, in Gehegehaltung können Biber bis zu 30 Jahre alt werden.
  • Feinde

    Zu den natürlichen Feinden zählen Wolf, Luchs und Seeadler.
  • Fortpflanzung

    Biber leben in einer lebenslangen Einehe. Nach der Paarungszeit im Februar/März bringt das Weibchen 2 bis 4 Junge zur Welt. Mit 3 Jahren sind die Jungbiber dann selbst geschlechtsreif.

 

Bär

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