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Waldrapp

Waldrapp

Der Waldrapp ist ein etwa gänsegroßer Schreitvogel und war früher vor allem in Mitteleuropa ein häufig vorkommender Vogel. Im frühen und alten Ägypten galt der Waldrapp als Lichtbringer und Verkörperung des menschlichen Geistes. Heute haben verschiedene Wiederansiedelungsversuche zum Ziel, den Waldrapp als Brutvogel in Europa wieder zu etablieren. Sie haben normalerweise eine Lebenserwartung von etwa 15 bis 20 Jahren. Die Männchen werden bis zu 75 cm groß und haben ein pechschwarzes, metallisch glänzendes Gefieder. Hässlich oder wunderschön?
Jedenfalls sind Waldrappen sehr gesellige Vögel, die heutzutage leider nur noch selten vorkommen. Ihre Nahrung stochern sie mit ihrem empfindlichen Schnabel aus dem Boden. Sie können die Waldrappen bei uns während der Fütterungsrunde bei der Nahrungssuche beobachten. 
Es findet eine Brut pro Jahr in den Monaten März bis Juni mit ca. zwei bis vier Eiern statt. Waldrappen leben normalerweise in Kolonien von mehreren Dutzend und brüten in Felsnischen. Deshalb wurde beim Neubau des Wladrappgeheges auch eine Felswand aus ca. 500 Tonnen Steinen gebaut! Das Gehege ist wie alle unsere Volieren begehbar und ca. 1800 m² groß.

 

  

 

  • Vorkommen

    Heute gibt es nur noch eine größere Waldrappkolonie in Marokko. In der Türkei und Syrien leben noch kleinere Vorkommen. Der Waldrapp gilt als extrem gefährdet.
  • Lebensraum

    Zur Brut brauchen Waldrappe Felswände im Inland oder am Meer, ihre Nahrung suchen sie sich in offenem Gelände mit niedrigem Bewuchs.
  • Größe/ Gewicht/ Körperbau

    Gesamtlänge: bis 75 cm
    Flügelspannweite: 120–135 cm
    Gewicht: ca. 1500 g

    Das Gefieder ist schwarz und glänzt metallisch grün.




  • Nahrung

    Waldrappe stochern mit ihrem 12 bis 14 cm langen, gebogenen Schnabel nach Kleintieren. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, deren Larven und wirbellosen Kleintieren wie Eidechsen. In Gewässernähe gehören auch Amphibien und kleine Fische zur Nahrung.
  • Lebensweise

    Waldrappe sind tagaktiv. Als Kolonievögel verfügen sie über ausgeprägte Begrüßungs- und Verhaltensrituale. In der Natur beträgt die Lebenserwartung ca. 15 Jahre, in menschlicher Haltung können sie bis zu 30 Jahre alt werden.
  • Feinde

    Erwachsenen Waldrappen wird nachts der Uhu gefährlich, ihre Nester können von anderen Vögeln geplündert werden.
  • Fortpflanzung

    Waldrappe sind Koloniebrüter, die Kolonien können mehrere Hundert Brutpaare umfassen. Im April/Mai werden 2 bis 4 Eier gelegt, die von beiden Altvögeln bebrütet werden.

 

Bär

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